Heute gibt es eigentlich nichts außergewöhnliches zu berichten; die Arbeit auf Station hielt sich in Grenzen, so dass ich bereits frühzeitig in der Ambulanz war, so ich wieder meine FAGs und OCTs gemacht habe. Ebenso habe ich mich etwas am Ultraschallgerät probiert, und bei einigen Anamnesen ausgeholfen. Nachdem ich gestern von einem akuten Glaukomanfall berichtet habe, erzähle ich heute vom ganz "normalen" Glaukom.
In westlichen Industrieländern ist das Glaukom (auch bekannt als "Grüner Star") nach dem Diabetes die zweithäufigste Erblindungsursache. Hauptrisikofaktor für ein Glaukom ist ein erhöhter Augeninnendruck (wobei 10% aller Bürger über 40 davon betroffen sind). Wegen Schmerzfreiheit merkt man Symptome erst in der Spätphase; die Sehverschlechterung ist dann jedoch irreversibel. Ein Glaukom ist nicht heilbar, man kann nur versuchen diesen Prozess zu verlangsamen oder zu stoppen. Beim Glaukom sterben nach und nach die Nervenfasern des Sehnerves ab, so dass man bei der Untersuchung des Augenhintergrundes am Sehnervenkopf eine immer tiefere Grube beobachten kann. Häufig korreliert das Fortschreiten des Glaukoms mit der Höhe des Augeninnendruckes, allerdings gibt es sowohl Menschen mit hohen Augendrücken wo nichts passiert, als auch Patienten mit völlig normalen Augendrücken die ein Glaukom entwickeln. Einzige Therapiemöglichkeit ist derzeit nur die Augendrucksenkung, was mit Tropfen, Laser oder einer OP erreicht werden kann.
Dienstag, 9. Februar 2010
Montag, 8. Februar 2010
Augenheilkunde - 10. Woche - "Glaukomanfall"
Da zeitgleich 3 Oberärzte außer Hause waren, dachte ich, dass der Tag etwas ruhiger angehen würde und nicht das volle Programm laufen würde. In der Ambulanz bekam man jedenfalls davon nichts zu spüren - ganz im Gegenteil: dadurch dass die verbliebenen 2 Oberärzte entweder im OP oder auf Visite waren, stauten sich die ganzen Ambulanzpatienten damit diese noch einem Oberarzt vorgestellt werden konnten. Man wird von den ungeduldigen bösartigen Blicken richtig durchbohrt wenn man an den Wartenden vorbeigeht. Zusätzlich kamen mit einer akuten Glaskörperblutung und einem Glaukom-Anfall 2 Notfallpatienten gleichzeitig in den regulären Betrieb. Die Glaukom-Patientin hatte das typische lehrbuchhafte Bild eines akuten Glaukoms (plötzliche, massive Druckerhöung im Auge): rotes Auge, schwere Kopfschmerzen, mittelweite Pupille, leicht getrübte Hornhaut, sowie Übelkeit und Erbrechen.
Als Erstmaßnahme zur Drucksenkung bekam sie eine Acetazolamid Tablette, die ähnlich wie Diuretika zu einer vermehrten Urinausscheidung führt. Lokal am Auge bekam sie Pilocarpin Tropfen, damit die Pupille kleiner wird, und das Kammerwasser zur Drucksenkung besser abfließen kann. Die Patientin wurde dann gleich stationär aufgenommen.
Ansonsten hatte ich heute wieder meine FAGs (Fluoreszenzangiographie) und OCTs (optische kohärenztomographie) zu erledigen. Zudem sah ich 2 besonders auffällige Netzhautbefunde: eine Leukämie-Patientin die wegen ihrer Knochenmarksschädigung nur noch wenige funktionsfähige Thrombozyten (Gerinnungsplättchen) hatte und somit mehrere punktförmige Blutungen an der Retina hatte, und eine mitte 50 jährige Frau die an einem Auge an der Makula (Netzhautabschnitt der für das schärfste Sehen zuständig ist) degenerative Veränderungen mit Gefäßeinsprossungen hatte. Die Patientin ist jetzt in einem Dilemma, weil unsere einzige mögliche Therapieoption die Avastin-Spritze wäre - diese jedoch von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt wird. Als Hartz4-Empfängerin ist sie aber absolut nicht in der Lage ca. 500€ pro Spritze zu bezahlen. Eine etwas frustrierende Situation.
Der Tag zog sich schließlich so ziemlich in die Länge, aber irgendwann gab es dann endlich Feierabend.
Die größte Freude hatte ich dann am späten Nachmittag als ich wieder zu Hause war - nach 2 Monaten unbezahlter Arbeit kamen jetzt immerhin endlich 200€ auf mein Konto überwiesen.
Als Erstmaßnahme zur Drucksenkung bekam sie eine Acetazolamid Tablette, die ähnlich wie Diuretika zu einer vermehrten Urinausscheidung führt. Lokal am Auge bekam sie Pilocarpin Tropfen, damit die Pupille kleiner wird, und das Kammerwasser zur Drucksenkung besser abfließen kann. Die Patientin wurde dann gleich stationär aufgenommen.Ansonsten hatte ich heute wieder meine FAGs (Fluoreszenzangiographie) und OCTs (optische kohärenztomographie) zu erledigen. Zudem sah ich 2 besonders auffällige Netzhautbefunde: eine Leukämie-Patientin die wegen ihrer Knochenmarksschädigung nur noch wenige funktionsfähige Thrombozyten (Gerinnungsplättchen) hatte und somit mehrere punktförmige Blutungen an der Retina hatte, und eine mitte 50 jährige Frau die an einem Auge an der Makula (Netzhautabschnitt der für das schärfste Sehen zuständig ist) degenerative Veränderungen mit Gefäßeinsprossungen hatte. Die Patientin ist jetzt in einem Dilemma, weil unsere einzige mögliche Therapieoption die Avastin-Spritze wäre - diese jedoch von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt wird. Als Hartz4-Empfängerin ist sie aber absolut nicht in der Lage ca. 500€ pro Spritze zu bezahlen. Eine etwas frustrierende Situation.
Der Tag zog sich schließlich so ziemlich in die Länge, aber irgendwann gab es dann endlich Feierabend.
Die größte Freude hatte ich dann am späten Nachmittag als ich wieder zu Hause war - nach 2 Monaten unbezahlter Arbeit kamen jetzt immerhin endlich 200€ auf mein Konto überwiesen.
Freitag, 5. Februar 2010
Augenheilkunde - 9. Woche - "Kapazitätsgrenze"
Die Überraschung war groß, als ich am frühen Morgen noch ganz außer Puste ins Arztzimmer reinkam und dort ein Patienten-Bett vorfand. Das Untersuchungszimmer wurde provisorisch in ein Patientenzimmer umgewandelt weil die Klinik ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat.
Die Station war maximal belegt (sogar das 1-Bett Zimmer wurde in ein 2-Bett Zimmer umfunktioniert), und selbst alle anderen Stationen der Uniklinik waren voll. Es mussten während der Nacht sogar Patienten in andere Krankenhäuser verlegt werden, damit noch Kapazitäten für Notfälle möglich gemacht werden konnten - und diese gibt es bei extremer Glätte reichlich. Selbst ich habe es geschafft mich 2x auf dem Eis hinzupacken; Schenkelhalsfrakturen von älteren Menschen sind an der Tagesordnung - von den Verkehrsunfällen ganz zu schweigen.
Jedenfalls gab es dann in den frühen Stunden viel zu Tun mit Flexülen und Prednison Spritzen. Bin dann zunächst auf Station gewesen um die Oberarztvisite zu verfolgen, wo ich massivst mit Fragen gelöchert wurden die ich nicht beantworten konnte.
Dafr konnte ich dann in der Ambulanz wieder mein Können beweisen: bei einer Patientin zur FAG (Fluoreszenzangiographie) konnte die Ärztin nach mehreren Versuchen keinen venösen Zugang zur Farbstoffinjektion finden; somit sollte ich mein Glück versuchen. Die nette Patientin hatte so schlecht auffindbare Venen, dass man ordentlich ins Schwitzen kam. Am Handrücken konnte man unter Stauung ganz dünne oberflächliche Gefäße ausmachen, die jedoch viel dünner als eine Flexülennadel waren. Ich schaffte es jedoch mit einer kleinen Butterfly-Kanüle eines dieser dünnen Gefäße zu punktieren, und konnte dann durch diesen Zugang den Farbstoff i.v. verabreichen. Meisterleistung ;)
Dagegen waren die restlichen Flexülen des Tages ein Kinderspiel.
Heute besonders erwähnenswert war eine Patientin, mit einem durch Diabetes völlig zerstörtem Auge bei dem man überhaupt keinen Einblick nach Innen hatte. So musste ein Augen-Ultraschall gemacht werden, und dort sah man im Auge ein recht großes schwimmendes Objekt: die Linse, die sich gelößt hatte und nun im Auge schwimmt.
Für diese Woche bin ich nun auch mit meinen Kapazitäten am Ende, und freue mich jetzt erstmal über das Wochenende.
Die Station war maximal belegt (sogar das 1-Bett Zimmer wurde in ein 2-Bett Zimmer umfunktioniert), und selbst alle anderen Stationen der Uniklinik waren voll. Es mussten während der Nacht sogar Patienten in andere Krankenhäuser verlegt werden, damit noch Kapazitäten für Notfälle möglich gemacht werden konnten - und diese gibt es bei extremer Glätte reichlich. Selbst ich habe es geschafft mich 2x auf dem Eis hinzupacken; Schenkelhalsfrakturen von älteren Menschen sind an der Tagesordnung - von den Verkehrsunfällen ganz zu schweigen.
Jedenfalls gab es dann in den frühen Stunden viel zu Tun mit Flexülen und Prednison Spritzen. Bin dann zunächst auf Station gewesen um die Oberarztvisite zu verfolgen, wo ich massivst mit Fragen gelöchert wurden die ich nicht beantworten konnte.
Dafr konnte ich dann in der Ambulanz wieder mein Können beweisen: bei einer Patientin zur FAG (Fluoreszenzangiographie) konnte die Ärztin nach mehreren Versuchen keinen venösen Zugang zur Farbstoffinjektion finden; somit sollte ich mein Glück versuchen. Die nette Patientin hatte so schlecht auffindbare Venen, dass man ordentlich ins Schwitzen kam. Am Handrücken konnte man unter Stauung ganz dünne oberflächliche Gefäße ausmachen, die jedoch viel dünner als eine Flexülennadel waren. Ich schaffte es jedoch mit einer kleinen Butterfly-Kanüle eines dieser dünnen Gefäße zu punktieren, und konnte dann durch diesen Zugang den Farbstoff i.v. verabreichen. Meisterleistung ;)
Dagegen waren die restlichen Flexülen des Tages ein Kinderspiel.
Heute besonders erwähnenswert war eine Patientin, mit einem durch Diabetes völlig zerstörtem Auge bei dem man überhaupt keinen Einblick nach Innen hatte. So musste ein Augen-Ultraschall gemacht werden, und dort sah man im Auge ein recht großes schwimmendes Objekt: die Linse, die sich gelößt hatte und nun im Auge schwimmt.
Für diese Woche bin ich nun auch mit meinen Kapazitäten am Ende, und freue mich jetzt erstmal über das Wochenende.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Augenheilkunde - 9. Woche - "Endokrine Orbitopathie"
Bevor ich in die Augenambulanz ging gab es noch reichlich Flexülen und Prednison-Spritzen die auf mich warteten. Zum Glück gab es hierbei keinerlei Schwierigkeiten. Darunter war auch ein Patient dabei, der eine Säureverletzung am Auge hatte - beim Laden einer Autobatterie ist diese Explodiert und er hat Säure ans Auge abbekommen. Nach intensiver Spülung und neutralem pH Wert während der Nacht kann man aber davon ausgehen dass keine bleibenden Schäden entstanden sind.
In der Ambulanz konnte ich wieder bei einigen Fluoreszenzangiographien helfen (Farbstoff, der in die Vene gespritzt wird damit die Netzhautgefäße auf krankhafte Veränderungen untersucht werden können) und OCTs (optische Kohärenztomografie - Scan der Netzhautschichten) durchführen. Besonders eindrucksvoll war dann eine Patientin mit einer endokrinen Orbitopathie - auffälligstes Merkmal dabei sind die hervortretenden Augen:
Hauptursache ist meistens eine Schilddrüsenerkrankung -oftmals landen solche Patienten aber zuerst beim Augenarzt. Im MRT und Augen-Ultraschall sieht man zudem immer verdickte Augenmuskeln. Unsere Patienten hatte einen besonders ausgeprägten Exophthalmus ("Glubschaugen"); ein Auge war bereits deutlich in seiner Bewegung eingeschränkt, so dass die Patientin über Doppelbilder klagte. Bei so einem ausgeprägten Zustand besteht die Sorge, dass der Sehnerv oder die Blutversorgung abgeklemmt wird, und es zu einer Erblindung der Augen kommt. Neben der Therapie der Grunderkrankung (also meistens eine Schilddrüsenstörung), versucht man mit Gabe von Kortison diesen entzündlichen/anschwellenden Prozess in der Augenhöhle zu unterbinden. Wenn das nicht hilft, muss als ultima ratio eine Bestrahlung oder Operation erfolgen.
In der Ambulanz konnte ich wieder bei einigen Fluoreszenzangiographien helfen (Farbstoff, der in die Vene gespritzt wird damit die Netzhautgefäße auf krankhafte Veränderungen untersucht werden können) und OCTs (optische Kohärenztomografie - Scan der Netzhautschichten) durchführen. Besonders eindrucksvoll war dann eine Patientin mit einer endokrinen Orbitopathie - auffälligstes Merkmal dabei sind die hervortretenden Augen:
Hauptursache ist meistens eine Schilddrüsenerkrankung -oftmals landen solche Patienten aber zuerst beim Augenarzt. Im MRT und Augen-Ultraschall sieht man zudem immer verdickte Augenmuskeln. Unsere Patienten hatte einen besonders ausgeprägten Exophthalmus ("Glubschaugen"); ein Auge war bereits deutlich in seiner Bewegung eingeschränkt, so dass die Patientin über Doppelbilder klagte. Bei so einem ausgeprägten Zustand besteht die Sorge, dass der Sehnerv oder die Blutversorgung abgeklemmt wird, und es zu einer Erblindung der Augen kommt. Neben der Therapie der Grunderkrankung (also meistens eine Schilddrüsenstörung), versucht man mit Gabe von Kortison diesen entzündlichen/anschwellenden Prozess in der Augenhöhle zu unterbinden. Wenn das nicht hilft, muss als ultima ratio eine Bestrahlung oder Operation erfolgen.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Augenheilkunde - 9. Woche - "Klausuraufsicht"
Heute früh gab es erstmal reichlich Flexülen zu legen und Prednison i.v. zu verabreichen, so dass ich erst ein ganzes Weilchen später zur Augenambulanz gegangen bin. Dort konnte ich dann aber gleich was neues erleben und auch selbst durchführen: eine Tränenwegsspülung.
Mit Augentropfen wurde zunächste die Bindehaut betäubt, und mir dann am einen Auge vorgeführt wie man das macht. Zunächst wurde das winzig kleine Tränenpünktchen am nasalen Unterlid mit einer dünnen Nadel sondiert, und dadurch dann Wasser gespritzt. Am zweiten Augen durfte ich das dann selbst machen, und es lief einfacher als gedacht. Da freute ich mich.
Was mich weniger freute war die Situation, wo bei einem Patienten mit einem akuten Glaukomanfall schnell eine Flexüle gelegt werden sollte um zur Drucksenkung einen Carboanhydrasehemmer intravenös zu spritzen. Ausgerechnet in so einer Situation klappt sowas nicht; der Patient wurde 4x gestochen und mein Kittel bekam einige Blutflecke ab.
Zum Glück gab es heute aus der Wäscheabteilung ganz viel Nachschub an frischen weißen Sachen.
Heute gab es dann auch noch die letzte Augenvorlesung für das aktuelle Semester - diese wurde aber nur sehr schwach besucht, da bereits knapp 2 Stunden später die Augen-Klausur folgen sollte. Zu dieser Klausur wurden viele Mitarbeiter der Klinik (darunter natürlich auch die PJler) als Helfer bzw. Aufseher benötigt. Es war alles sehr pingelig und rigide organisiert - die Studenten mussten erst einmal alle raus, und sich dann einzelnen unter Vorlage eines Ausweises und Ableistung einer Unterschrift ihre personalifizierte Klausur abholen. Alle Handys wurden auch noch eingesammelt. Die restliche Klausurzeit standen wir dann als Aufsicht im Hörsaal und durften keine inhaltlichen Fragen beantworten (wobei einige Fragen auch in meinen Augen sehr strittig waren). Auch bei der Klausurabgabe musste alles sehr geordnet ablaufen; inklusive einer weiteren Unterschrift der Studenten.
Mit Augentropfen wurde zunächste die Bindehaut betäubt, und mir dann am einen Auge vorgeführt wie man das macht. Zunächst wurde das winzig kleine Tränenpünktchen am nasalen Unterlid mit einer dünnen Nadel sondiert, und dadurch dann Wasser gespritzt. Am zweiten Augen durfte ich das dann selbst machen, und es lief einfacher als gedacht. Da freute ich mich.
Was mich weniger freute war die Situation, wo bei einem Patienten mit einem akuten Glaukomanfall schnell eine Flexüle gelegt werden sollte um zur Drucksenkung einen Carboanhydrasehemmer intravenös zu spritzen. Ausgerechnet in so einer Situation klappt sowas nicht; der Patient wurde 4x gestochen und mein Kittel bekam einige Blutflecke ab.
Zum Glück gab es heute aus der Wäscheabteilung ganz viel Nachschub an frischen weißen Sachen.
Heute gab es dann auch noch die letzte Augenvorlesung für das aktuelle Semester - diese wurde aber nur sehr schwach besucht, da bereits knapp 2 Stunden später die Augen-Klausur folgen sollte. Zu dieser Klausur wurden viele Mitarbeiter der Klinik (darunter natürlich auch die PJler) als Helfer bzw. Aufseher benötigt. Es war alles sehr pingelig und rigide organisiert - die Studenten mussten erst einmal alle raus, und sich dann einzelnen unter Vorlage eines Ausweises und Ableistung einer Unterschrift ihre personalifizierte Klausur abholen. Alle Handys wurden auch noch eingesammelt. Die restliche Klausurzeit standen wir dann als Aufsicht im Hörsaal und durften keine inhaltlichen Fragen beantworten (wobei einige Fragen auch in meinen Augen sehr strittig waren). Auch bei der Klausurabgabe musste alles sehr geordnet ablaufen; inklusive einer weiteren Unterschrift der Studenten.
Dienstag, 2. Februar 2010
Augenheilkunde - 9. Woche - "Augenambulanz"
Im Zuge der Rotation bin ich nun nach meiner Zeit im OP jetzt für 4 Wochen in der Augenambulanz. Dies ist ähnlich wie ein medizinisches Versorgungszentrum aufgebaut: mehrere Sprechzimmer und diverse Diagnostikabteilungen. Die Patienten kommen entweder als Überweisung von einem niedergelassenen Augenarzt zur weiteren Diagnostik/Therapieplanung, oder als Augennotfälle von Außen. Die Patienten haben leider zum Teil große Wartezeiten, jedoch wird dann eine ausführliche Diagnostik gemacht. Eine Gründliche Anamnese mit Augenstatus ist das Mindeste - zudem wird oft noch ein Oberarzt hinzugerufen. Dort helfe ich nun meistens dabei aus, die neuen Patienten aufzunehmen und alles wichtige zu erfahren und schon einige Tests zu machen. Außerdem bereite ich bei den entsprechenden Patienten eine Fluoreszenzangiographie vor (Darstellung der Augengefäße mit einem fluoreszierenden Farbstoff). Hierfür muss ich dann immer eine Flexüle legen, den Farbstoff spritzen, und dabei hoffen dass es zu keiner seltenen allergischen Reaktion kommt. Zwar liegen diverse Notfallmedikamente gegen einen anaphylaktischen Schock da (Cortison, Adrenalin, Antihistaminika), aber erleben möchte ich nicht dass mir sowas unter meiner Aufsicht passiert.
Dann war ich noch bei einer Tränenwegsdarstellung zugucken - hierbei wurde ein Kontrastmittel in die Tränenwege gespritzt, um diese dann mittels Röngenstrahlung darzustellen.
Die Zeit in der Ambulanz vergeht bislang richtig schnell weil es bislang sehr abwechslungsreich ist.
Dann war ich noch bei einer Tränenwegsdarstellung zugucken - hierbei wurde ein Kontrastmittel in die Tränenwege gespritzt, um diese dann mittels Röngenstrahlung darzustellen.
Die Zeit in der Ambulanz vergeht bislang richtig schnell weil es bislang sehr abwechslungsreich ist.
Montag, 1. Februar 2010
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